BENCE PAP | ARCHITECT

HOTEL HALLSTADT| Type: Competition | Year: 2016 | Collaborators: Mathias Bank

SENSIBEL | TOPOGRAFISCHE ANPASSUNG | KLARE EFFIZIENTE ORGANISATION

 Das vorliegende Projekt reflektiert in mehrfacher Hinsicht die gegebene Situation, sowohl in Bezug auf den sensiblen Kontext, und den Ort, als auch in Bezug auf die nun bestehende Erweiterung bzw. Neubau des Hotelkomplexes. So wurde nun ein Gebilde hoher Komplexität mit dennoch klar verständlicher Artikulation geschaffen, das mit gewissermaßen spielerischem Zugang in den Dialog mit dem benachbarten Bestandsgebäude, das Salzamt, aber auch mit der umliegenden Landschaft und dessen Topographie und Ausrichtung eingeht.

 Das Volumen formt sich einerseits als eine geschwungene Erweiterung des Bestandobjektes mit einer nicht einsehbaren Anbindung an dessen Rückseite. Andererseits nistet sich das Volumen topografisch geschickt in die U förmige Hanglage südlich des Salzamt – Gebäudes ein. Entlang seinen Radien artikuliert sich das Volumen als zurückgestufte Geschoßebenen, währen sie an seinen beiden Enden als eine vertikale Masse anknüpft und ausläuft. In Gedanken verstehen wir das neue Gebäude als Teil der Landschaft. So wird auf eine rücksichtsvolle Art eine harmonische Beziehung zwischen den beiden Volumen geschaffen, ohne zu dominieren. Das neue Hotel ergänzt das Salzamt dezent im Hintergrund als dessen natürliche Erweiterung. Das Salzamt Gebäude wird von keiner Seite durch neue Baumassen behindert, und erscheint so als das primäre Objekt dieser Konstellation zwischen Alt und Neu.

 Das neue Hotel weist über 4 oberirdische, und 4 unterirdische Geschoße auf. So reicht sie in seiner Gesamthöhe nur knapp über den Knick des bestehenden Mansardwalmdaches und ist deutlich niedriger in seiner Erscheinung als das Salzamt. Im Erdgeschoß zieht sich ein neuer Platz um die beiden Gebäude und schafft so eine attraktive Verbindung und Aussichtsebene die von der Gastronomie bespielt wird. Ankommende Hotelgäste erreichen die Rezeption über einen Lift oder über die bereits bestehende Treppenanlage. Das Ankommen wird mit einem „Wow“ Moment belohnt, als man aus den Tiefen ankommt und mit einem atemberaubenden Blick belohnt wird. Alle Zimmer werden aus dem Erdgeschoss über die Rezeption über einen separaten Lift erschlossen.

Alle Zimmer haben ungehinderten Ausblick auf den See und die umliegenden Berge. Durch den Radius gestalten sich jedoch die Ausblicke differenziert. So wird ein Wiederkommen im Hotel immer zu einem neuen Erlebnis. Der Blick dominiert den Raum.

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